Wespenbestimmung und Wespennest entfernen

Die Firma ATB Trasec AG bietet Ihnen eine professionelle Wespenbekämfpung in der Region Zofingen an.

Damit wir diese Arbeit für Dritte ausführen dürfen, verfügen wir über die dazu erforderliche Ausbildung in der Schädlingsbekämpfung sowie die notwendigen Gerätschaften wie Leitern, Pulverapplikatoren, Imkerschutzanzüge, Staubsauger und Umsiedlungsboxen.

Nachfolgend erhalten Sie ein paar grundlegende Informationen zum Thema Wespen und Wespenbekämpfung oder Wespenumsiedlung. 

Die Details zur Wespenbestimmung haben wir für Sie auf einem interessanten Merkblatt zusammengefasst:

Wespenbestimmung und Wespennest-Entfernung.pdf

  Wespenbekämpfung ja oder nein?

Die Art der Wespenbekämpfung sollte in erster Linie aufgrund der Wespenart, sowie dem Ort, wo sich das Wespennest befindet, festgelegt werden:
 
Wespenart Vorgehen Begründung
Gemeine Wespe, Deutsche Wespe Bekämpfung Sehr grosse Wespenvölker, eher aggressives, lästiges Verhalten
Hornissen Abklärung eher Dämmerungsaktiv, nur in unmittelbarer Nestnähe (bis ca. 3 m) aggressiv
Sächsische Wespe, Mittlere Wespe Umsiedlung mittelgrosse Wespenvölker, nur bei unmittelbarer Nestannäherung gefährlich
Feldwespe, Mörtelwespe keine Massnahme kleine Wespenvölker, keinerlei Agressivität, harmlos

 Betreffend der Lage des Wespennestes gilt: Je weiter entfernt sich das Wespennest von ihrem täglichen Aufenthaltsort befindet, desto eher kann von einer Massnahme abgesehen werden. Ein Wespennest direkt beim Eingang - oder über dem Sitzplatz - ist also eher zu bekämpfen als ein Nest unter dem Dachfirst im Obergeschoss.  

Die häufigsten Wespenarten der Schweiz 

Mörtelwespen

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Verhalten: friedlich, harmlos, keine Massnahmen nötig

Nest: ca. 5 - 20 einzelne Kokons, ca. 2 - 3 cm lang, grau-beige aus Lehm

Vorkommen: In Schuppen und Estrichen, an Mauerwerk und an Fensterrahmen

Feldwespen

 

Verhalten: friedlich, harmlos, keine Massnahmen nötig

Nest: ca. 5 -15 cm, offenes, graues Nest ohne Aussenhülle mit etwa 5 - 20 Wespen

Vorkommen: Häufig an Metallteilen und unter Blechabdeckungen auf dem Dach 

Sächsische Wespen

   

Verhalten: Diese Wespen stechen in der Regel nur bei Annäherung ans Nest

Nest: ca. 15-20 cm grosses, graumeliertes Nest mit weisslichen Streifen und etwa 100 - 200 Wespen

Vorkommen: Oft in Scheunen, Geräteschuppen, unter Dächern und in Sträuchern

Mittlere Wespen

   

Verhalten: Diese Wespen stechen in der Regel nur bei Annäherung ans Nest

Nest: ca. 15 - 25 cm grosses, graumeliertes Nest mit etwa 150 - 250 grossen Wespen

Vorkommen: An Dachuntersichten, in Sträuchern oder unter Gartentischen

Hornissen

   

Verhalten: Hornissen stechen in der Regel nur bei Annäherung ans Nest

 Nest: ca. 30 - 50 cm grosses, hellbeiges Nest mit 100 - 500 grossen Hornissen

Vorkommen: Oft in Storenkästen und Kaminen

Deutsche Wespen

   

Verhalten: Sehr grosse Wespenvölker, eher aggressiv und lästig

Nest: ca. 30 - 80 cm gross, graue, muschelförmige Aussenhaut mit Lüftungsöffnungen, bis 7'000 Wespen

Vorkommen: Oft in Storenkästen, Zwischendächern und Estrichen oder am Boden, z.B. unter Holzdielen

Gemeine Wespen

   

Verhalten: Grosse Wespenvölker, eher aggressiv und lästig (verursachen am meisten Wespenstiche)

Nest: ca. 20 - 60 cm gross, beige, muschelartige Aussenhaut mit Lüftungsöffnungen, bis 5'000 Wespen

Vorkommen: Oft in Storenkästen, Zwischendächern und Estrichen oder am Boden, z.B. unter Holzdielen

Professionelle Wespenbekämpfung in der Schweiz

Im Bild links: Ein Pulverapplikator PA2 zur professionellen Wespenbekämpfung: Mit Hochdruck (aus CO2-Kapseln) wird das Insektizid-Pulver direkt in Mauerritzen, Täferfugen Storenkästen oder unter Ziegel geblasen. Das Nest muss bei dieser Bekämpfungsmethode also nicht zwingend sichtbar sein. Es genügt, wenn man festgestellt hat, wo sich die Einflugöffnung des Wespennestes befindet. Der Pulverapplikator PA2 kann mit Teleskopstangen auf bis zu 3 m verlängert werden. 

In der Regel werden von uns nur Wespenvölker der "Deutschen Wespe" und der "Gemeinen Wespe" mit Bioziden bekämpft. Diese beiden Wespenarten sind lästig und können auch gefährlich werden, da sie oft in sehr grosser Anzahl (mehrere 1'000 Tiere pro Nest!) auftreten und deshalb in direkter Hausnähe für Kinder und Allergiker gefährlich werden können. Oft treten diese beiden Wespenarten auch erst Ende Sommer in Erscheinung, wenn sie sich in kalten Nächten durch Mauer- oder Holzritzen ins Gebäudeinnere zurückziehen und dann plötzlich in der Wohnung herumfliegen. (Typisch im Herbst bei Zimmern im Dachgeschoss mit Holztäferverkleidung und unsachgemäss angebrachter Dampfsperre). 

Aus folgenden Gründen raten wir davon ab, eine Wespen- oder Hornissenbekämpfung selber durchzuführen:

- Gefahr durch Wespen oder Hornissen attackiert zu werden

- Gefahr von Stürzen von Leitern oder Dächern

- Gefahr beim Einsatz von chemischen Produkten

- Starke Brand- und Explosionsgefahr bei Wespensprays

- Schäden an Fassaden, Wänden oder Möbeln

- Mangelnde Kenntnisse von biologischen Abläufen

- Fehlende Schutzausrüstung 

 Umweltgefährdend 

Achtung: Brandgefahr bei Wespensprays

 Berikon AG - Eine eher aussergewöhnliche Art der Wespenbekämpfung hat am späten Montagnachmittag zum Brand eines Mehrfamilienhauses und einem Schaden von 500'000 Franken geführt. Der Mieter einer Dachwohnung hatte die Wespen zuerst mit einem Wespenspray, dann mit einem Feuerzeug bekämpft. Dabei seien freigesetzte Dämpfe vermutlich entzündet worden, teilte die Aargauer Kantonspolizei mit. Durch das Feuer brannten der Dachstock und zwei Wohnungen des Sechsfamilienhauses fast vollständig aus. AZ

 Leichtentflammbar 

 

 Wespensprays sind leider oft nicht zielführend, da sie nur bei den eher harmlosen Wespenarten (Feldwespe, Sächsische Wespe und Mittlere Wespe) wirkungsvoll eingesetz werden können, da nur dort die Nester gut sichtbar sind. Gerade diese Wespenarten sollten wir jedoch nicht bekämpfen sondern umsiedeln. Bei den beiden lästigen und angriffigen Wespenarten (Deutsche- und Gemeine Wespe) nützen die Sprays in der Regel nicht viel, da der Wirkstoff nicht bis zum verborgenen Nest gelangt und somit höchstens Einzeltiere getötet werden. Deshalb sind Erfolge mit Wespensprays ab Sommer eher selten zu verzeichnen. Verzichten Sie deshalb auf den gefährlichen Einsatz von Wespensprays! 

Achtung: Wespensprays sind hoch-entzündlich! Beachten Sie dies, falls Sie solche Sprays in Innenräumen anwenden! Wenn sie den Spray z.B. in eine Zwischendecke sprayen und dann eine Lampe einschalten, kann es zu einer Explosion mit anschliessendem Brand kommen!

Wespen-Umsiedlung

Wespenarten wie z.B. die "Feldwespe" oder die "Mörtelwespe" sind nicht angriffslustig und stechen höchst selten. Sie werden deshalb von uns in der Regel nicht mit Insektiziden bekämpft, sondern an Ort und Stelle belassen oder allenfalls umgesiedelt. Zur Umsiedlung lösen wir das ganze Nest vom Untergrund und legen dieses dann samt den Wespen in eine Transportbox. Danach werden die Wespen inkl. ihrem Nest etwas abseits der Zivilisation wieder ausgesetzt. So können die Wespen weiterhin ihre wichtige Aufgabe als natürliche Schädlingsbekämpfer wahrnehmen.

Die häufigsten Wespenarten der Schweiz

 

Bildtafel: aktion-wespenschutz.de

Wespenbekämpfung mit Insektiziden

Für die Bekämpfung der Deutschen- oder Gemeinen Wespe verwenden wir Stäubemittel mit dem Wirkstoff Bendiocarb oder Wespensprays mit dem Wirkstoff Permethrin. Beides sind zugelassene Wirkstoffe für eine effiziente Wespenbekämpfung. Sie sollten aber sehr zurückhaltend eingesetz werden.

Das Stäubmittel wird mit dem Pulverapplikator PA2 mit Druckluft in das Wespennest gestäubt. Dazu muss das Wespennest nicht zwingend sichtbar sein. Es genügt, wenn der ca. 0.6 cm dünne Schlauch des Pulverzerstäubers z.B. in eine Mauerritze gesteckt werden kann. Die Wirkung setzt bei diesem Biozid rasch ein und innert 24 Stunden sind in der Regel auch bei grossen Nestern, wie sie ab August bestehen, keine Flugbewegungen mehr zu beobachten. Hinweis: Trotz einer erfolgreichen Bekämpfung können die im Nest verpuppten Larven im Herbst noch während einigen Tagen nachschlüpfen und so finden solche "Nachzügler-Wespen" dann oft trotzdem noch einen Weg ins Gebäudeinnere, obwohl aussen am Nest keine fliegenden Wespen mehr sichtbar sind. 

Biologische Wespenbekämpfung

Alternativ zu den oben erwähnten Bioziden steht auch das biologische Produkt "Kieselgur" (Diatomeenerde) zur Verfügung. Dieses staubförmige Silizium-Pulver wird besonders in Bereichen der Lebensmittelindustrie oder in Küchen angewendet. Der Erfolg tritt bei diesem Naturprodukt - welches aus den Schalen fossiler Kieselalgen besteht - in der Regel erst nach etwa 3-5 Tagen ein. Die Wirkungsweise von Kieselgur besteht darin, dass die mikroskopisch kleinen, scharfkantigen Siliziumpartikel den Chitinpanzer der Wespen zerkratzen. Dadurch entstehen im Chitinpanzer Risse und die unter dem Schutzpanzer gespeicherte Feuchtigkeit kann entweichen. Das führt dann dazu, dass die Wespe austrocknet und stirbt.


Von einer Dachpfette losgelöstes Wespennest der Deutschen Wespe. 

Das Wespenvolk der Deutschen Wespe 

Arbeiten ausserhalb des Nestes: Arbeiten innerhalb des Nestes:

     

 In der Bildmitte ist eine grosse Königin, rechts davon eine Wespendrohne zu sehen. Daneben sind diverse Arbeiterinnen mit dem Nestbau beschäftigt. Je nach Alter der Wespen, haben diese verschiedene Aufgaben zu erledigen: Neben der Nahrungsbeschaffung und der Bewachung des Einganges gibt es auch Wespen, welche für das Klima verantwortlich sind: Diese Wespen öffnen oder schiessen - je nach Wetterlage - die Lüftungsöffnungen. Bei grosser Hitze fächeln sie mit ihren Flügeln wie ein Venilator Frischluft ins Nest. Alle Fotos: © David Künzli

 Die Wespenwaben sind in mehreren "Etagen" angelegt. Rechts eine grosse Königin bei der Eiablage, die anderen, kleineren Wespen sind Arbeiterinnen, welche für die Brutpflege (Fütterung und Reinigung der Wespenmaden) verantwortlich sind. Unterhalb der Königin, im untersten Stockwerk, sieht man den Kopf einer schlüpfenden Wespe. In den mit einem weissen Deckel verschlossenen Waben haben sich die Wespenmaden bereits verpuppt.

Kosten der Wespenbekämpfung oder der Wespen-Umsiedlung

Für die Bekämpfung oder Umsiedlung eines Wespennestes verrechnen wir in der Region Zofingen/Reiden/Olten pauschal Fr. 280.-, sofern das Nest direkt oder mit einer einfachen Leiter (bis ca. 5 Meter Höhe) erreicht werden kann. 

In unserem Pauschalpreis ist eine Besichtigung und Beratung, die Wespenbekämpung oder Umsiedlung sowie eine Nachkontrolle bzw. die Entfernung des Nestes inbegriffen.

Die Variante der Umsiedlung eines Wespennestes ist für uns etwas aufwändiger. Trotzdem bieten wir auch diese Variante zum selben Preis an - also pauschal Fr. 280.- inkl. Umsiedlung an einen geeigneten Ort. 

Hornissennest in einem Kamin 

 

Vorgehen / Ablauf einer Wespenbekämpfung

Wenn Sie von Wespen geplagt werden, oder wenn die Wespen regelmässig durch eine Öffnung ins Gebäudeinnere gelangen, ist für uns wichtig, dass wir die genaue Einflugöffnung kennen, damit wir dort gezielt die Bekämpfung durchführen können. Deshalb verläuft bei uns eine Wespenbekämpung in der Regel in drei Arbeitsschritten, welche alle im Pauschalpreis inbegriffen sind:

1. Besichtigung des Wespennestes bei warmem Wetter, wenn die Tiere aktiv sind. Bestimmung der Wespenart und der Lage des Wespennestes, Wahl der geeigneten Massnahmen (z.B. Umsiedlung oder Bekämpfung) und Bestimmung des dazu notwendigen Materials wie z.B. der Leiterngrösse und der Bekämpfungsmethode.

2a. Umsiedlung der Wespen, z.B. bei Haus-Feldwespen, indem das ganze Nest vom Untergrund gelöst und dann samt den Wespen in eine Transport-Box gelegt und an einen anderen Ort überführt wird, oder:

2b. Bekämpfung der Wespen, z.B. bei Gemeinen Wespen, mittels Insektizid, welches mit Druckluft in die Gebäuderitzen oder Einflugöffnungen gestäubt wird. 

3. Nachkontrolle und / oder Reinigung nach etwa 10 Tagen falls dies notwendig bzw. möglich ist. Reinigung und / oder Entfernung des Wespennestes je nach Situation, Absaugen der Nest- und Tierreste mit einem Staubsauger sofern das Nest zugänglich ist.

Tipp: Wenn Sie für die Beseitigung eines Wespennestes einen Fachmann beiziehen, können Sie die anfallenden Kosten teilweise weiter verrechnen:

 

Kostendeckung "Schädlingsbekämpfung" durch Ihre Versicherung 

Bei einigen Haushalt- und Hausratversicherungen ist die Entfernung eines Wespennestes durch einen Fachmann in der Grund- oder Zusatzversicherung enthalten (z.B. bei der "Mobiliar" oder der "Helvetia"). Je nach Versicherungsvertrag werden dabei die Kosten einer professionellen Wespenbekämpfung von der Versicherung ohne Selbstbehalt übernommen. 

Kostenübernahme durch Vermieter

Wer als Mieter in einem Haus oder in einer Wohnung wohnt, sollte vor einem Aufgebot eines Profis für die Wespenbekämpfung mit dem Vermieter sprechen. Da die Entfernung eines Wespennestes nicht nur das erforderliche Fachwissen voraussetzt, sondern auch eine entsprechende Ausrüstung und Schutzbekleidung notwendig macht, sind hier die Anforderungen von OR Art. 259 a erfüllt, was bedeutet, dass der Vermieter die Kosten für eine professionelle Wespenbekämpfung zu tragen hat. (Es handelt sich hier also nicht mehr um einen "kleinen Mangel" gemäss OR 259, welchen der Mieter selber ausführen müsste, wie z.B. einen Glühlampenwechsel).

Wichtig: Nicht jedes Wespennest muss zwingend bekämpft werden!

Wann soll ein Wespennest entfernt werden?

In der Regel werden Wespennester nur dann entfernt, wenn die Wespen eine unmittelbare Gefahr für Personen darstellen, z.B. wenn sich das Nest direkt über dem Sitzplatz befindet oder wenn im Gebäude eine Person mit Wespenstichallergie wohnt .

Die meisten Einsätze leisten wir im Sommer - oder im Herbst, wenn die Wespen durch Ritzen in den Zimmerdecken ins Gebäudeinnere gelangen. In allen anderen Fällen raten wir davon ab, die Wespen zu bekämpfen. Denn Wespen sind auch sehr nützliche Schädlingsvertilger!

Spätestens Ende Jahr sterben die Wespen übrigens alle ab und das Nest wird im Folgejahr nicht mehr verwendet! Nur die Jungköniginnen überleben den Winter und gründen dann im Frühling - an einem anderen Ort - ein neues Wespenvolk.

Wespenkalender

Monat:

Wespenart:

Tipp / Bekämpfung:

April

friedliche Feldwespen aktiv,

Königinnen anderer Wespen suchen einen Nestplatz.

keine Bekämpfung notwendig / sinnvoll
Mai

Mittlere Wespe und Sächsische Wespen bauen ihre Nestkugeln, Feldwespen sind aktiv.

Umsiedlung, keine Bekämfung

Juni Alle Wespenarten sind nun aktiv und sind mit dem Bau / Ausbau ihres Nestes beschäftigt. Die zuerst Pingpong-Ball grossen Nester erreichen nun die grösse eines Handballs.

Umsiedlung der Sächsischen- und der Mittleren Wespen.

Bekämpfung der Kurzkopfwespen-Arten mit Spray oder mit Pulver.

Juli Die Wespennester erreichen nun die grösse eines Fussballs und man wird an warmen Tagen auf die Wespen aufmerksam. Oft hört man nun das rascheln der Wespen auch innerhalb eines Gebäudes. Trotz der oft grossen Hitze halten es z.B. die Feldwespen auch auf 60° heissen Blechabdeckungen aus.

Umsiedlung der Feldwespen sowie der Sächsischen- und der Mittleren Wespen. 

Bekämpfung der Kurzkopf-Wespenarten nur noch mit Pulver sinnvoll.

August

Mitte August schlüpfen die Mörtelwespen aus ihren Lehmkokons und verlassen dann ihr "Wirtshaus". Während die Nester der Deutschen- und Gemeinen Wespe nun Tag für Tag grösser werden und langsam die Grösse eines Medizinballs erreichen, sterben die Sächsischen Wespen und die Mittleren Wespen bereits wieder ab.

Bekämpfung der Kurzkopf-Wespenarten (Gemeine und Deutsche Wespen) mit Pulverzertäuber.
September Im September sind meistens Deutsche und Gemeine Wespen, sowie Hornissennester zu bekämpfen. Diese Wespenarten haben nun Hochsaison. Die Wespenvölker erreichen jezt ihre maximale Grösse. Infolge abnehmender Nahrung werden die Wespen nun angriffiger und es kommt vermehrt zu Wespenstichen. Bekämpfung der Hornissen und Kurzkopf-Wespenarten mit Pulverzertäuber.
Oktober In den ersten kalten Nächsten dringen die Gemeinen und Deutschen Wespen nun allmählich von draussen in die Wohnung ein. Sie nutzen dazu kleine Löcher oder Spalten - meistens in Täferdecken - und gelangen so vom Estrich aus in den Wohnbereich. Da die Wespen nun regelmässig bei kalten Temperaturen in die Wohnzimmer gelangen, müssen diese Wespen fachmännisch bekämpft werden.

Es werden keine neuen Wespennester mehr gebaut.

Bekämpfung der Gemeinen und Deutschen Wespen, welche jetzt durch Mauerritzen ins Gebäudeinnere gelangen.

November Das Wespenjahr geht langsam auch für die Deutschen und Gemeinen Wespen zu Ende. Sobald die ersten Frosttemperaturen eintreten, sterben die Wespen- und Hornissenvölker ab. Nur noch sehr vereinzelte Wespen-Einsätze, meistens im Innenbereich.
Dezember In der Regel sind im Dezember kaum noch Wespen unterwegs. Ausgenommen sind die Königinnen, welche sich nun einen geeigneten Platz für die Überwinterung suchen. Die Wespenvölker (Arbeiterinnen) sterben ab und überleben den Winter nicht. Saisonende; keine Behandlungen mehr angebracht.

Andere, ähnliche Insekten: 

Bienen

Im Mai und Juni schwärmen die Bienen aus. Bienen sind in der Regel nur hell- und dunkelbraun gestreift, im Gegensatz zu Wespen, welche eine gelbschwarze Färbung aufweisen.

Falls Sie also im Mai / Juni Beobachtungen von grossen Bienenschwärmen machen, melden Sie dies einem Imker in der Nähe. Dieser kann den Bienenschwarm einfangen, sobald sich der Schwarm niedergelassen und zu einer "Traube" geformt hat. Den Schwarm kann er dann in sein Bienenhaus mitnehmen und damit ein neues Bienenvolk gründen. 

Die Gemeinde oder die Polizei kann Ihnen Angaben zum nächsten Imker machen.

Bienen gehören deshalb nicht in unser Aufgabengebiet.

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Hummeln

Gleich wie die Wespen und Bienen verhalten sich auch die Hummeln: Auch sie bauen im Mai / Juni ein neues Nest. Die dicht behaarten Hummeln weisen in der Regel die Farben schwarz / gelb / weiss auf und sind fast doppelt so breit wie die Wespen. Im Gegensatz zu Wespennester sind die Hummelnester aber wesentlich kleiner: Ein Hummelnest hat meistens nur etwa 20 - 100 "Bewohner". Da Hummeln recht gutmütig sind und äusserst selten stechen, werden diese Tiere von uns nicht bekämpft. Tipp: Im Herbst sterben die Hummeln - analog den Wespen wieder ab. Lassen Sie diese Nützlinge also die paar wenigen Monate überleben!

   

Junikäfer

Besonders im Juni und Juli schwirren an warmen Abenden viele Junikäfer um unsere Häuser herum. Dabei handelt es sich nicht etwa um Wespen, auch wenn deren Hinterleib ebenfalls helle und dunkle Streifen aufweist. Der Junikäfer kann nicht stechen und ist ungefährlich. Deshalb wird er von uns auch nicht bekämpft.

   

Hinweis: Die Angaben auf dieser Homepage beziehen sich auf das Schweizer Rechtssystem.

In Deutschland und Österreich gelten teils strengere Richtlinien zur Schädlingsbekämpfung!

Online-Formular Wespenbekämpfung

Tipp: Der Code besteht aus 5 Zeichen (Zahlen und Kleinbuchstaben). Die dünneren Kritzel vor dem ersten Zeichen gehören nicht dazu.